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Vor Beginn des im August gestarteten gemeinsamen Spielbetriebs der Fußballkreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven wurde ausführlich zwischen dem Kreisvorstand und seinen Vereinen über das Thema Schiedsrichtermangel diskutiert.

Rund 190 Fußball-Mannschaften hat der NFV-Kreis Ammerland, für die neutrale Spielleiter eingesetzt werden müssen. Nur 129 stehen aber in den Vereinen dafür zur Verfügung. Auch wenn einige „Vielpfeifer“ dabei sind, ist dies entschieden zu wenig, um in der neuen Saison alle Freitagabendspiele mit Unparteiischen besetzen zu können. Allein 47 von 59 Herrenmannschaften wollen ab August ausschließlich an einem Freitagabend ihre Fußballstiefel schnüren. 

Im Zuge der angestrebten Fusion im Nordwesten im nächsten Jahr ist eine Vereinheitlichung der Schiedsrichteranerkennung zudem unumgänglich. Während der NFV-Kreis Ammerland die Erfüllung des Schiedsrichtersolls für die Vereinen über den Quotienten zwischen Anzahl der Mannschaften und der Gesamtzahl der geleiteten Spiele ermittelt, werden in den anderen Kreisen die Schiedsrichter nach Anzahl der von jedem Verein gemeldeten Mannschaften und der gepfiffenen Partien anerkannt. 

Das Ammerland muss sich in den nächsten Jahren von seinem bisherigen System der Schiedsrichteranerkennung lösen und sich in einer Übergangszeit an das System der vier übrigen „Nochkreise“ anpassen, um so einer Vereinheitlichung im Rahmen der Fusion zu kommen.  

Für die kommenden Saison wurde vereinbart, dass ein Schiedsrichter 12 Einsätze zu absolvieren hat, und an mindestens zwei Lehrabenden teilzunehmen hat. Erfüllt er beide Kriterien, erhält er das Faktor 1, erfüllt er nur seine Einsatzzahl, bekommt er den Multiplikator 0,5. Ein Schiedsrichter kann bei Mehreinsätzen maximal für drei Spielleiter gezählt werden, aber nur, wenn er selbst voll anerkannt wurde. 

Ziel im Ammerland ist es, in den kommenden Jahren so viele Unparteiische zu haben, dass ein Deckungsverhältnis mit den gemeldeten Mannschaften erreicht werden kann. „Der NFV-Kreis Friesland hat vor fünf Jahren ein erfolgreiches Programm für Schiedsrichter ab 14 Jahren aufgelegt“, so ihr Kreisvorsitzender Heinz Lange. „Wir haben einen Bombenkader bei den sehr jungen Schiedsrichtern“.

Der Posten des Schiedsrichterobmannes wird daher in den Vereinen immer wichtiger werden.  Er muss sich vor allem um die Jungschiedsrichter in seinem Verein kümmern. Sehr viele Fußballer zwischen 14 und 18 Jahren nehmen regelmäßig an den Schiedsrichterlehrgängen teil. Nur ein paar "Handverlesene" sieht man danach auf den hiesigen Fußballfeldern. Gerade diesen Nachwuchsreferees muss man individuelle Perspektiven aufzeigen.

Die einzelnen Modaltäten zur Berechnung des Schiedsrichtersolls für die kommende Saison können der Anlage entnommen werden.

Schiedsrichterberechnung Spielzeit 2017/2018 NFV-Kreis Ammerland

Autor: Jürgen Hinrichs

 

 

 

 

 

 

 

   

Hallenpunktrunde 17/18  

Hallenpunktrunde der
Junioren/Juniorinnen
2017/18

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